mit dene schüssle ischs wie mit de spätzle: wenn se durch sen komme se wieder ruff
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der siebte tag

draußen ist es nass. sehr nass. aber wenigstens regnet es nicht. und wir sind müde. sehr müde. aber wie immer schaffen wir es pünktlich zum morgengebet^^ s. grübelt immernoch über kommunion/abendmahl, aber da schon freitag ist, wird nichts geändert... des passt schon.
kaum zu glauben das schon freitag ist. die meiste zeit in taizé ist also schon rum... zum frühstück gibts wie immer weckle (brötchen^^), butter, schokolade und kaba bzw. tee. wir sitzen unter den glocken und, oh wunder, oh wunder s. kann jetzt eeeendlich dieses klatsch-und-becher-rumdreh-spiel... wenn das kein grund zur freude ist. monatelang hatte s. davor schon versucht des ding zu lernen aber irgendwie hats nich so ganz geklappt. jetzt also endlich... dank taizé *g* nach dem frühstück gibts den gleichen stress wie jeden tag. man gewöhnt sich da mit der zeit wirklich dran. wenn wir jetzt plötzlich morgens zeit hätten wärs erstens komisch und wir zweitens sicher total verwirrt^^ aber trotzdem ist heut nicht ganz stress angesagt... wir nehmen uns den morgen (also die kleingruppenphase) frei um endlich mal n bissl zeit für uns zu ham. selbst bei so vielen leuten wie in taizé ist es möglich, zeit in der stille und vor allem auch alleine zu verbringen. pünktlich zum mittagsgebet finden wir uns mal wieder in der kirche ein. ach wenn man dort nur ewig bleiben könnte... aber ne, mittags wird man zur arbeit gedrängt die einem förmlich entgegenbrüllt... aber will ja ned klagen, abwasch in taizé macht sooo brutal spaß! nachmittags setzen wir unseren besinnlichen tag von morgens fort und besuchen u.a. die krypta, die unter der kirche ist. dort hängt ein richtig stylisches buntes kreuz! während unserem kurzen aufenthalt in der krypta hören wir taizé-typische gesänge. wir versuchen sie zu lokalisieren und landen schließlich in der kirche, wo grad das einüben der gesänge stattfindet, das man nachmittags freiwillig besuchen kann. es hört sich richtig klasse an da die gesänge bewusst mehrstimmig geübt werden. gänsehaut-feeling *g* wir fassen de entschluss, am nächsten tag nochmal zu kommen aber gleich gesagt: es bleibt beim entschluss fassen... da es so warum ist, beschließen wir zu duschen. in der zeit bekommt auch ein geiwsser goldfisch aus russland seine haare geglättet. da wird natürlich schnell d foto gezückt um dieses ereignis festzuhalten. an diesem tag haben wir auch ein erfolgserlebnis zu verkünden. wir machen jemanden aus b.'s kleingruppe ausfindig. zufällig beim essen-anstehen. und auch nicht irgendjemand, nein wir finden die kanadierin =) auftrag ausgeführt bleibt da nur noch zu sagen. goldfisch vladimir ist nicht der einzigste, der an diesem tag fotografisch festgehalten wird. auch c. erwischt es, als er gerade auf nem kirschbaum sitzt. als wir mal wieder nachmittags in der sonne vor unserem zelt sitzen passiert unglaubliches. wir schließen bekanntschaft und freundschaft mit dem nachbarzelt. also das links von uns^^ k. kriegt die krise als er das erfährt. aber ein gewisser nico darf sich sogar auf s.'s t-shirt verewigen. es entsteht der satz: "wenn ich von dem ding jetzt erschlagen werd, will ich in taizé begraben werden. sogar als evangelischer schwob" auf dem weg zum abendessen verewigt sich noch en holländer aufm t-shirt. seither steht "flying dutchman" drauf. das essen ist nicht so erwähnenswert. höchstens das es kartoffelbrei gibt. mit fisch. wir leben heut fleischlos (fischfleisch ist kein fleisch? aha^^) weil heute freitag ist. wir erinnern uns: in taizé wird jeden freitag und samstag ostern gedacht, mit gebet vor dem kreuz und osterlicht entzünden. das abendgebet ist heute sehr berührend. es ist immerhin das vorletzte abendgebet. erste gedanken an den abschied tauchen auf und es fließen einige tränen. wir wollen noch nicht nach hause, soviel steht fest. es sind nicht die letzten tränen die fließen, aber noch haben wir ja einen tag vor uns, den gilt es zu genießen. nach dem abendgebet gehts ganz klassisch ins oyak (wohin auch sonst?^^) und es ist erstaunlich: schon wieder keine kreisspiele und nichts... die ersten verabschiedungen werden getätigt. der gewisse bayer fährt am nächsten morgen, das heißt in der küche wirds beim spülen wieder ruhiger *g* die zweite pfingstwoche 08 ist schon vorgemerkt. wer weiß ob wir uns wieder sehen. unsre jungs sind (mal wieder *g*) nicht auffindbar. wir schließen den abend im oyak mit dem knoten. natürlich international. es entstehen einge sehr intressante fotos. die südkoreaner gehn ganz schön ab bei dem spiel... vieeel zu schnell ist halb zwölf und wir laufen zur kirche. dort ist noch relativ viel los, da an diesem abend das gebet vor dem kreuz ist. das kreuz liegt dabei auf dem boden und es stehn zwei kerzen drauf. wer möchte kann direkt am kreuz beten und dabei seine stirn aufs kreuz legen. nach mitternacht, als es auf 1 uhr zu geht, leert sich die kirche dann doch relativ schnell. man will ja schließlich tagsüber fit sein. die letzte aus unserem zeltdorf ist (mal wieder) s. um halb drei wird schnell noch sms verschickt und dann schnell in den schlafsack gekrochen. wieder ist ein tag in taizé vergangen und wir nähern uns unweigerlich dem ende.
17.6.07 21:40
 


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