mit dene schüssle ischs wie mit de spätzle: wenn se durch sen komme se wieder ruff
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der sechste tag

es ist donnerstag. und es ist fronleichnam. der beginnt mal wieder mit viel zu knappem aufstehen. man könnte sich glatt dran gewöhnen. vor allem da es eh noch läutet wenn wir in die kirche laufen. in taizé braucht man eigentlich keine uhr. ne halbe stunde vorm gebet läuten die glocken um den zeltplatz zu wecken. da isch es dann dreiviertel acht. für nicht-schwaben: viertel vor acht. und zum gebet um viertel neun (viertel nach acht) läutet es nochmal. ebenso zum gebet mittags. halb eins. und schließlich zum abendgebet um halb neun. so nun zurück zum tag. die üblichen verdächtigen (k., l., s. und s.) sind "ein wenig" müde aber wie gesagt, es ist normal. so wie immer halt^^ das morgengebet: wie immer: wunderbar. wenn wir schreiben, es ist wie immer heißt das nicht, das es langweilig und öde ist. sowas gibt es in taizé einfach nicht! taizé ist immer toll. aber das die gesänge zum beispiel soo schön,etc. sind muss man ja nicht immer extra schreiben. das frühstück war ebenfalls wie immer. immer recht wenig^^ und wie immer: schokolade zum frühstück. während der bible introduction hält s. ein kurzes nickerchen. die müdigkeit ist einfach stärker als alles andere. und wie gesagt, langeweile gibt es in taizé ned. unsere kleingruppe ist allgemein sehr müde und die fragen finden irgendwie alle komisch. keiner weiß was, keiner kann denken, jeder ist müde. so beschließen wir also, einen spaziergang zu machen. wir verlaufen uns auch ned mal auf dem weg nach st. etienne zur quelle. fragen lassen wir fragen sein. stattdessen reden wir über alles mögliche andere. an einem etwas altersschwachen steg halten wir. in die konstruktion haben wir einfach kein vertrauen. wir reißen witze darüber. dabei entstehen etliche fotos. die stimmung und atmosphäre ist sehr schön, doch auch diese zeit geht viel zu schnell vorbei. wir laufen über die brücke wieder hoch zur communauté. dabei ergibt sich folgende konversation zwischen s. und s.: "und was isch wenn dia brück jetzt eischtürzt?" "ach was des tut se ned" "aber was, wenn doch?" "des tut se erscht, wenns regnet. aber d kili isch jo do, un wenn der do isch, regnets ned" aha. jetzt wiss mer des auch^^ das mittagsgebet ist mal wieder viel zu kurz. zumindest gefühlt. und da das wetter nicht ganz so gut ist, verzichten wir danach sogar auf die wasserschlacht beim abspülen. keiner wurde nass, was richtiger rekord ist... stattdessen haben wir fleißig gespült und ein lied nach dem anderen gesungen. nicht nur taizé-lieder... alles mögliche querbeet. country roads und s pony-lied vom oyak waren auch dabei. den nachmittag verbringen wir in der exposition. der verschobene frustkauf vom tag davor wird nachgeholt. s. kauft nen anhänger und s. kauft: (achtung aufzählung^^): ein poster, mit dem kreuz abgebildet, das in der kirche ist, ein jahresbegleitbuch von frere roger und ein bänkle. man könnte grad meinen, s. wandert aus. das ist natürlich nicht so, sie bleibt brav wo sie ist. schnell wird alles ins zelt gebracht um sich dem gemütlichen teil des nachmittages zu widmen: ausruhen und entspannen. wir tun dies unter einem baum in der nähe unsrer zelte. schon bald gesellen sich einige münchnerinnen dazu. s. ist zu warm, sie geht duschen. derweil dürfen die münchnerinnen das t-shirt signieren. um fünf brechen wir zum el abiodh auf um uns bei den schwestern über das zwei-tägige schweigen und einen mehr-monatigen aufenthalt in taizé zu informieren. zum schweigen wohnt man in einem extra haus im nachbardorf. wir beschließen, die entscheidung auf ein ander mal zu vertagen, da wir ja nur eine woche und dann auch zum ersten mal da sind. die schwester ist total nett und erklärt alles sehr ausführlich und geduldig. über das volunteering lässt sich nachdenken, vielleicht nach dem abi =) wir kriegen die wichtigsten infos schriftlich. und auf deutsch! es geht doch nix über ein nützliches handout... zurück zum zelt, folgendes gespräch: "hey beinahe hättet ihr uns los gehabt, wenn wir zum schweigen gegangen wären" "ja aber des könnt ihr doch ned machen wenn wir hier sind" :D ja richtig^^ wir schwätzen noch ein wenig und gehen dann zum essen. es gibt was ganz tolles, leckere nudeln. die sind so gut, des muss extra erwähnt werden... von den katholen werden wir netterweise ausgeschlossen^^ so essen wir eben wo anderst. lässt man die aber einmal aus den augen passiert folgendes: "hallo ich heiße vladimir, komme aus russland und bin ein goldfisch. blubb" das war der liebe michi^^ seither ruft s. ihn vladimir oder blubb... udn er hört auch drauf :D im nachfolgenden abendgebet is die stille extrem unruhig, es klingelt sogar ein handy... s. lässt sich von einem bruder einen segen zusprechen was ein sehr schönes, ergreifendes erlebnis ist. bevor wir ins oyak gehen quatschen wir noch mit unsrer gruppenleiterin tabea. und eigentlich hätten wir auch noch viel länger mit ihr reden können denn im oyak ist absolut nichts los. die jungs treiben sich weiß d geier wo rum und so gehen wir danach alleine in die kirche. lange bleiben wir auch nicht, "nur" bis kurz nach eins. als wir zum zelt kommen, die überraschung: alle jungs schon da. wir reden kurz, da fängt es plötzlich an zu regnen. schnell kümmern wir uns um die klamotten, die verstreut rumliegen und verkriechen uns in die zelte. da wir nicht wissen ob unser zelt dicht bleibt, packen wir alles vorsorglich in die rucksäcke. im zweifelsfall hätten wir die dann bei de jungs zwischengelagert^^ die wissen zu dem zeitpunkt noch nix von ihrem glück. aber zum glück bleibt s zelt dicht, und s zeug trocken. der abend endet für unsere verhältnisse recht früh und wir schlafen sehr gut!
16.6.07 16:13
 


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