mit dene schüssle ischs wie mit de spätzle: wenn se durch sen komme se wieder ruff
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der vierte tag

s. ist ein wenig müde (ein wenig...) und so kommen wir gerade noch rechtzeitig zum morgengebet. überraschung, mal wieder mit knurrendem magen. der wird dann beim frühstück ruhig gestellt. was es gibt, isch neme sooo erwähnenswert, s übliche halt... danach der gleiche stressige morgen wie immer. bible introduction mit bruder john. ist sehr anstrengend, theoretisch und abstrakt, aber der bruder isch wenigstens nett... der aufmerksame leser weiß natürlich sofort, was nach bible introduction kommt. die kleingruppen-phase. die fragen dort sind dieses mal echt strange. wie die introduction eben^^ und dann des alles auch noch auf englisch... des ist echt cool in taizé. sehr internationale atmosphäre. kaum sind wir mit der kleingruppe fertig gehts zum mittagsgebet. dieses kommt uns von mal zu mal kürzer vor, obwohl es immer gleich lang geht. auch jetzt bleibt es stressig, denn die arbeit ruft. und dieses mal ists richtig nass. ein gewisser bayer packt den wasserschlauch aus und s. hat zwei sekunden später nasse klamotten. wie auch immer der bayer heißt (nachtrag: vogi^^), er ist bayern münchen fan, des gibt symathie-punkte. auch die anderen sind in wasserschlacht-stimmung und so wirds nen feucht-fröhliches arbeiten. wenn wir das zuhause erzählen... aber danach haben wir ja wieder viel zeit zum ausruhen, faulenzen und vor allem mal wieder trocken legen. da ein teil, ein großer teil, arbeiten muss und s. sich ein wenig hinlegen möchte, brechen die übrigen (namentlich: s., b. und p.) auf, um das dorf taizé und das grab von frere roger anzuschauen. wer jetzt glaubt, das grab sei zentral in der communauté, üppig und auffällig (ok zugegeben wir haben irgendwie n bissl dran geglaubt), hat weit gefehlt. das grab ist schlicht und unauffällig, bei den gräbern der anderen brüder und rein gar nix weißt darauf hin das er der gründer der communauté de taizé ist. die dorfkirche gleich daneben ist ganz im stil von taizé: schlicht. es riecht nach nassem lehm, die kirche ist klein, und es gibt keine fenster oder verzierungen. wir verbringen einige momente in der stille dort, bevor wir weiter durch taizé bummeln. sehr weit kommen wir allerdings nicht, denn eine breite mauer kreuzt unseren weg und lädt zum gemütlichen zeitvertreib ein. auch im dorf taizé herrscht friedliche stille. es ist atemberaubend. wir haben perfekte aussicht auf weiße (und somit hässliche^^) kühe. p. legt sich hin und döst ein wenig; b. und s. reden. und reden. und reden. und ähm.. reden. irgendwann geht p. zurück zur communauté und kurz darauf kommen s. und k. wir erinnern uns: s. hat sich hingelegt. erst entspannt, dann die wellness-dusche genossen, schließlich auf k. getroffen. und nun sind sie hier. wir sitzen zu viert auf der mauer und wieder wird geredet. und geredet. und geredet. über mathe-studenten... und k.'s stressige wochen. die zeit rennt und nach einer weile verlässt uns k. so wird also b.'s letzter tag sehr gesprächshaltig. denn jetzt wird diskutiert. über alles mögliche. unsere kirchen-laufbahnen und unterschiede zwischen evangelischer und katholischer kirche. die diskussion hat es in sich *g*es ist interessant, darüber ganz entspannt zu diskutieren, auch wenn man keine einigung erzielt (vor allem beim thema frauen nicht^^) aber darauf kommts ja auch gar nicht an. spontan beschließen wir, das spülen beim tee ausfallen zu lassen, da wir dorteh nur gelangweilt rumstehen und nichts zu tun haben. nur der hunger aufs abendessen treibt uns irgendwann wieder hoch. wir lassen uns gegenüber der essensausgabe und der washing-up-area nieder. ganz interessant dem treiben zuzuschauen und zu wissen, juhu mal nicht selber arbeiten. aus was das essen besteht? naja so wie immer halt: hauptsache löffelgerecht^^ es wird viel gelacht und komisches zeug gelabert, immerhin haben wir inzwischen recht viele insider. die werden uns wohl noch sehr sehr seeeeeehr lange denken. das abendgebet macht wie immer nen tollen abschluss der gebets-sessions den tag über. nur dieses mal halten wir irgendwie gar nicht lange durch. b. bleibt noch länger, ist ja immerhin sein letzter abend. schon bald treffen sich alle im oyak. der bär kann also steppen. ist schon lustig wie man so langsam immer mehr leute mit namen kennt. tja was erlebt man so im oyak? socken-in-die-hose-gangster zum beispiel :D da macht sich schnell kopfschütteln breit. oder irgendwelche kreis-spiele, mit den üblichen verdächtigen... unter anderem c., t., m., t., p., s., a., der make-up-your-mind-fan aus lörrach und viele viele mehr. muskelkater von laurenzia ist schon vorprogrammiert. viel zu schnell ist halb zwölf und wir stehen im dunkeln. das licht geht aus. nach allgemeinem rumgeschreie gehts in die kirche. dieses mal sind wir richtig viele, was zu ner großen unruhe führt. s. flieht irgendwann entnervt nach vorne zum kreiz um wenigstens einige momente stille zu haben. wir verbringen noch einen wunderbaren abend zusammen, ehe die letzte (nennen wir sie doch einfach mal s.^^) um halb vier die kirche in richtung zelt verläßt...
16.6.07 10:48
 


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