mit dene schüssle ischs wie mit de spätzle: wenn se durch sen komme se wieder ruff
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der dritte tag

wir haben alle sehr lange geschlafen. auch das frühmorgens aktive zelt vom tag davor. was unser glück ist. vor dem frühstück ist morgengebet. macht sich natürlich sehr gut mit knurrendem magen. komischerweise macht das in taizé niemandem was aus. ja, in taizé ist halt vieles ein wenig anderst als daheim. zum frühstück gibts, typisch taizé,- schokolade! dafür nur noch ein kleines weckle (brötchen^^) und butter. der knurrende magen schweigt die nächste halbe stunde. gut gemacht. dann, ein neuer tagesordnungspunkt. das treffen, mit bible introduction und anschließender kleingruppe. wir sind sehr international mit nem belgier, nem ami aus georgia, chinesischer abstammung, nem afrikaner aus uganda und nem engländer aus london. der rest, natürlich, deutsch.unsere gruppe ist sehr strange, auch von den ansichten her, aber eigentlich kann uns in taizé nichts mehr schocken. der vormittag und mittag ist voller programm. um 12 gibts das erste tellerwäscher-treffen. wir werden kurz eingewiesen und gehen dann zum mittagsgebet. das kommt uns sehr,sehr kurz vor. aber die zeiten in taizé sind halt auch n bissl anderster. muss man erlebt haben. essen gibts so nebenher weil wir abspülen und müllsäcke wechseln müssen. abspülen ist ne sehr, sehr nasse angelegenheit. wasserschlachten sind vorprogrammiert. aber so macht das arbeiten sehr viel spaß. und wieder kommt ein ungewohnter tagesordnungspunkt. freie zeit bis um fünf. wir springen kurz unter die dusche. ja mal wieder ein kleines bissle wellnes. schöne sache. endlich wieder fit gehts an die quelle, den sonnigen nachmittag und das kalte wasser zu genießen. s. schreibt am reisebericht weiter. zwei gewisse jungs schmeißen steine und so wird der reisebericht immer nasser. schon bald ist fünf und es heißt wieder arbeiten. zumindest so rein theoretisch. wenn die komplette mannschaft vom mittagessen-abspülen auch beim tee antanzt... dann gibts einfach nichts zu tun. b. scheint das geahnt zu haben, er jedenfalls lässt sich viel zeit, bis er zum arbeiten erscheint. auch p. trint erst mal nen tee. so ist das arbeiten es nicht wirklich wert, weiter ausgeführt zu werden. nach kurzem zwischenstopp in der exposition, wo es allerdings sehr voll ist, gehts zum zelt. aber: alle jungs ausgeflogen. na prima, wo stecken die denn schon wieder? p. ist kurz da und geht dann duschen. und wir sind wieder alleine. ganz alleine? für endgültig? neeein, nach kurzer zeit kommt b., der den rest ebenfalls sucht. so setzen wir uns ins gras, reden und machen strange fotos. endlich taucht auch mal d rest auf. schon bald gibt es einen sehr lustigen tagesordnungspunkt: theater. im benachbarten zeltdorf kracht ne stange und das mädelszelt fällt zusammen. unsere kavaliere tun ihr bestes (oder so^^) nach einiger zeit ergibt sich folgendes bühnenbild: hauptrolle: das kaputte zelt. weitere rollen: die zeltbewohnerinnen. nebenrolle: ein netter kerl, der versucht, das zelt wieder aufzubauen. im zuschauerraum: jede menge leute, die das geschehen gespannt und aufmerksam verfolgen. chips werden herumgereicht und fotos geschossen. die zeit vergeht so wie im flug und schon bald ruft das abendessen. wir verlassen den ort des geschehens um unseren hunger zu stillen. als obst sind heute wieder orangen dran. ansonsten erwähnenswertes: nicht viel, außer das wir bekanntschaft mit mädels von d alb raaa schließe. werden natürlich sofort gebeten, sich aufm t-shirt zu verewigen. d. allerdings labert und labert und labert komische sachen^^ und irgendwann sind die mädels weg. voller stolz wird uns jetzt ein bild vom flying dutchman gezeigt, was die jungs wirklich toll gemalt haben *g* was folgt aufs abendessen? genau, abendgebet und das übliche treffen am silencio-schild. will net wissen wie oft wir schon fotografiert wurden. zu erwähnen sei auch noch, dass es sehr interessant aussieht, wenn ein gewisser l. über zeltschnüre knallt. und nach dem ersten schock konnte man auch drüber lachen. das abendgebet ist dieses mal a bissl für d katz. wir haben großen gesprächsbedarf und irgendwie hat das abendgebet so keinen sinn. aber was solls, muss auch mal sein. irgendwie hat jeder so n bissl n tief; k. ist so genervt, dass man meinen könnte, er hat seine tage... aber trotzdem hatten wir an dem abend viel zu lachen. michi war so gestresst, dass an dem abend vermutlich jede menge nerven flöten gegangen sind. ausgeklungen ist der abend mal wieder in der kirche, wo wir bis um eins noch gesungen haben. natürlich lieder aus taizé...
16.6.07 09:40
 


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